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Google Ads erhebt Digitalsteuer für AT, TR und UK

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2 Min. Lesedauer - Veröffentlicht am 02/09/2020

Diese Woche verkündete Google via E-Mail, dass ab dem 1. November 2020 neue Gebühren für die Auslieferung von Anzeigen im Vereinigten Königreich, in der Türkei und in Österreich fällig werden. Diese Gebühren verstehen sich als Digitalsteuer der jeweiligen Länder und werden seitens Google direkt an die jeweiligen Anzeige-Kunden weitergegeben.

– Österreich: 5% Aufschlag in Form von einer Digitalsteuer
– Türkei: 5% Aufschlag in Form von gesetzlichen Betriebskosten
– Vereinigtes Königreich: 2 % Aufschlag in Form von einer Digitalsteuer

Diese Gebühren werden direkt auf die Google Ads Rechnung addiert. Im ersten Schritt ist damit zwar der Anzeigekunde der Leidtragende, aber im zweiten Schritt wirkt sich das natürlich auch auf die Preise für Endkunden aus. Eigentlich sollte hier der Missstand beseitigt werden, dass die großen Digitalkonzerne kaum Steuern zahlen, doch der Schuss ging nun erst mal nach hinten los.

Google teilte der Financial Times am Dienstag offiziell mit:

Die britischen Steuern „erhöhen die Kosten für digitale Werbung“. Weiter hieß es: „In der Regel werden diese Kostensteigerungen von Kunden getragen. Wie bei anderen von dieser Steuer betroffenen Unternehmen werden wir von November an unsere Rechnungen um eine Gebühr ergänzen. Wir werden weiterhin alle in Großbritannien fälligen Steuern zahlen und die Regierungen weltweit ermutigen, sich auf die internationale Steuerreform zu konzentrieren, anstatt neue, einseitige Abgaben einzuführen.“

Frankreich ist von der Digitalsteuer bisher ausgenommen. Zwar hat auch die dortige Regierung eine entsprechende Steuer angekündigt. Doch diese bleibt bis Ende 2020 ausgesetzt, um die internationalen Verhandlungen abzuwarten.

Was bedeutet das für die Aussteuerung meiner Google Ads?

Durch diese Änderung wird es umso wichtiger mit einem pfiffigen Bidder zu arbeiten der dieses Szenario effizient und zielgerichtet abbilden kann. Mit BiddingLab wirst du ab dem 1.11.2020 automatisiert einen „Digitalsteuer-Faktor“ in das entsprechende ROAS oder CPA Ziel mit einberechnen können. Wir kalkulieren im Hintergrund die länderspezifischen Gebühren, die Google an die Anzeigekunden weiterreicht, ein. Somit entsteht für euch kein weiterer Aufwand, um eure Performance-Ziele zu halten.

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